Mister Onyx gewinnt den Großen Preis der Sparkasse Mülheim

Mit dem Großen Preis der Sparkasse Mülheim an der Ruhr stand am Samstag, beim Sparkassen-Renntag auf dem Mülheimer Raffelberg, ein mit 17.000 Euro gutdotierter Ausgleich II im Mittelpunkt. In der 1400 Meter-Prüfung kamen dabei elf Pferde an den Start. Mit von der Partie war auch ein Pferd aus dem Münchener Quartier von Werner Glanz.

Der Österreicher, der als Spezialist für Siege in hochdotierten Handicaps gilt, schickte den frischen Sieger Mister Onyx an die Ruhr, und der Areion-Sohn gewann das Hauptrennen des Tages mit einer feinen Speedleistung. Als 81:10-Chance gestartet, verwies der Vierjährige unter Michael Cadeddu Lucien van der Meulens Infamous Lawman, und den von Caro Fuchs vorbereiteten, lange führenden Baroncello auf die Plätze zwei und drei.

Siegjockey Cadeddu kommentierte seinen Erfolg: „Ich bin genau nach Order geritten. Der Wallach mag den schnellen Boden. Es hat einfach alles gepasst.“

Lucien van der Meulen, Champion der Besitzertrainer, meinte über Rang zwei seines Schützlings Infamous Lawman: „Bei sieben Starts in diesem Jahr waren wir zweimal Sieger und in den übrigen Rennen immer im Geld. Man kann halt nicht immer gewinnen. Ich bin nicht unzufrieden, auch wenn wir mit unserem zweiten Starter Naqdy unter Jockey Andrasch Starke diesmal nichts ausrichten konnten.“

Rang vier im Großen Preis schnappte sich Northern Fox (58:10), im Besitz des Münsteraners Ulrich Zerrath. Trainiert wird der dreijährige Hengst von Yasmin Almenräder in Mülheim.

Der Veranstalter war mit dem überaus populären Renntag sehr zufrieden. „Wir hatten, obwohl wir in zwei Rennen nur jeweils sechs Pferde am Start hatten und zeitgleich noch viele DFB-Pokalspiele liefen, bei strahlendem Sommerwetter optimistisch mit einem Wettumsatz von etwa 135.000 Euro in den acht Rennen gerechnet. Am Ende waren es sogar 148.000. Da darf man nicht meckern“, so Rennclub-Vizepräsident Günther Gudert.

(18.08.2018)