Sensationeller Ehrenrang für Sioux im „Langen Hamburger“ und das verheißungsvolle Comeback von Nirvana Dschingis

Die Stallform von Raffelberg-Trainerin Yasmin Almenräder steht. Beim viertägigen Derbymeeting in Hamburg Horn holt Außenseiter Sioux gleich am Eröffnungsrenntag den zweiten Rang hinter Noa Lea im mit 15.000 Euro dotierten „Langen Hamburger“. Und Stallgefährte Nirvana Dschingis gelingt nach nach langer Pause gleich ein Volltreffer.

Über lange 3.200 Meter ging das Hauptereignis auf der Derbybahn im strömenden Regen. Dabei lief der Schützling von Yasmin Almenräder unter Stalljockey Adrie de Vries ein Rennen aus der Reserve. Dabei kam Sioux, im Besitz und aus der Zucht von Marc und Gaby Rühl, immer besser ins Rollen. Am Ende schnappte er sich auch noch den lange auf Rang zwei liegenden Sir Polski und verwies ihn auf Rang drei. Trainerin Yasmin Almenräder: „Wir wollten wissen, wo wir mit ihm stehen. Diese Standortbestimmung hat er heute glänzend gemeistert. Auf dieser Schiene machen wir nun weiter.“

Und Stallgefährte Nirvana Dschingis? Zwei Jahre hat der im Besitz von Dr. Andre Böhmer stehende Fünfjährige keine Rennen mehr bestritten. Bei seinem Comeback auf der Derbybahn von Hamburg-Horn imponierte der Soldier Hollow-Sohn auf der ganzen Linie.

Adrie de Vries legte sich unterwegs in aller Seelenruhe die Gegner zurecht. Auf der Zielgeraden des über 2.200 Meter führenden „Die Eventgestalter- Cup“ (4.000 Euro Preisgeld) zog der Niederländer Nirvana Dschingis nach außen und verabschiedete sich von den Gegnern.

Adrie de Vries: „Ich wollte es ihm so leicht wie möglich machen nach zweijähriger Pause. Er hatte schon als Dreijähriger jede Menge Klasse. Wenn er gesund bleibt, dürfen wir uns noch auf einiges freuen.“

(30.06.2021)