„Tasso“ ist wieder da

Torquator Tasso, zweimaliger Galopper des Jahres und Sensationssieger im letztjährigen Prix de l’Arc de Triomphe, hat sich am Samstag in Hamburg bei seinen zweiten Saisonstart mehr als eindrucksvoll zurückgemeldet.

Mit Arc-Jockey René Piechulek im Sattel wiederholte der Adlerflug-Sohn im wettstar.de Großer Hansa-Preis – 200 Jahre Deutscher Galopp, einem mit 70.000 Euro dotierten Gruppe 2-Rennen über 2.400 Meter, seinen Vorjahreserfolg.

„Heute hat für Torquator Tasso alles gepasst. Mir fällt ein Stein vom Herzen. Schon im letzten Jahr hatte er den Hansa-Preis überlegen gewonnen. Wenn weiterhin alles nach Plan läuft, wollen wir am 23. Juli in Ascot oder am 14. August in Berlin-Hoppegarten laufen“, freut sich Trainer Marcel Weiß. Auch Siegjockey René Piechulek zollt seinem vierbeinigen Partner alles Respekt: „Ich hatte schon vor dem Rennen ein viel besseres Gefühl als zuletzt. Das war der alte Torquator Tasso, wie wir ihn kennen.

Nach dem Start in Ascot oder Berlin-Hoppegarten soll es für den fünfjährigen Hengst aus dem Besitz des Gestüts Auenquelle über Baden-Baden zur Titelverteidigung am ersten Oktobersonntag in ParisLongchamp gehen.

Der von Marcel Weiß in Mülheim an der Ruhr trainierte Ausnahmegalopper hatte im vergangenen Jahr als erst drittes deutsches Pferd den 100. Prix de l’Arc de Triomphe, das bedeutendste Galopprennen der Welt gewonnen. Noch nie zuvor in der Geschichte dieses Rennens ist ein deutscher Arc-Sieger angetreten, seinen Titel zu verteidigen.

(02.07.2022)