Wir haben alles richtig gemacht

Mülheimer Stargalopper Torquator Tasso holt tollen Ehrenrang im englischen Ascot

(Ascot). Deutschlands bestes Rennpferd, der fünfjährige Hengst Torquator Tasso, hat am Samstag auf der englischen Nobelrennbahn Ascot eine Welklasseleistung geboten. In den mit mit 1,25 Millionen Pfund (1,445 Mio Euro) dotierten King George the VI and Queen Elisabeth Stakes über 2.400 Meter musste sich der für das Gestüt Auenquelle (Rödinghausen) angetretene Adlerflug-Sohn nur dem englischen Galopper Pyledriver (Jockey Patrick Mcdonald) geschlagen geben.

In dem zu den renommiertesten Gruppe 1 – Prüfungen der Welt zählendem Sommer-Grand Prix zeigten Jockey René Piechulek und Torquator Tasso bei ihrer gemeinsamen Premiere in Ascot eine Topleistung. Der als 17,0:1-Außenseiter gestartete Hengst kam auf der Zielgeraden noch mächtig ins Rollen. Der Ehrenrang war der verdiente Lohn vor den Augen von Mitbesitzer Peter Michael Endres (Duisburg), der die Reise mit einer zwölfköpfigen deutschen Delegation nach Ascot angetreten hatte. Auch Torquator Tassos niederländischer Züchter Paul Vandeberg und Familie waren nach Ascot gereist.

Erfolgstrainer Marcel Weiß bereitet Torquator Tasso auf der Mülheimer Galopprennbahn vor. Sein Kommentar: „Wir haben alles richtig gemacht und sind super happy. Die Reise nach Ascot hat sich für uns auf jeden Fall gelohnt. Außerdem hat „Tasso“ allen Kritikern bewiesen, dass er auch auf gutem Geläuf eine Welklasseleistung abrufen kann.“

Jockey René Piechulek: „Wir wollten das hohe Tempo anfangs nicht mitgehen, mit zunehmender Distanz kam er dann immer besser ins Rollen. Es war ja erst sein dritter Start im laufenden Jahr. Ich bin sehr glücklich.“

Nach Ascot soll es für Torquator Tasso im badischen Iffezheim weitergehen. Danach steht die Titelverteidigung im Prix de l´Arc de Triomphe auf dem Programm. Noch nie ist ein deutscher Arc-Sieger angetreten, um seinen Titel in Paris zu verteidigen.

(23.07.2022)