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Rennclub Mülheim aktuell

14.07.2024: Diya wie eine Königin

Die dreijährige Stute Diya hat am Sonntag unter Jockey René Piechulek das mit 25.000 Euro dotierte BBAG Diana-Trial über 2.000 Meter gewonnen.

Auf der Mülheimer Galopprennbahn distanzierte die von Sarah Steinberg in München trainierte Überraschungssiegerin die Lokalmatadorin Princess Valentina (Martin Seidl) sicher mit einer Länge. Damit brachte sich die Siegerin  in diesem finalen Vorbereitungslauf für den Henkel-Preis der Diana, Deutsches Stutenderby, am 4. August in Düsseldorf ins Gespräch. Nur Dritte wurde die Favoritin Lady Mary (Adrie de Vries) vor der Französin Soft Winds (Soufiane Saadi). Acht Pferde liefen. Der Toto für die Siegerin Diya aus dem  Besitz und der Zucht des Gestüts Brümmerhof (Soltau) zahlte 6,8:1. Interessant: Diamanta, die Mutter von Diya, gewann 2019 den 161. Henkel-Preis der Diana.

Siegreiter René Piechulek resümiert: „Ich habe ein super Rennen gehabt. Aus der äußeren Box lief es genau so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Es war ja erst ihr zweiter Lebensstart. Das Rennen in Hoppegarten hatte sie noch gebraucht.“

Mülheimer Ställe in Galaform: Drei Heimsiege sorgen für Jubelstimmung

Mit dem Debüterfolg der zweijährigen Stute Turf Sumy aus dem Gestüt Auenquelle (Rödinghausen) von Karl-Dieter Ellerbracke und Peter Michael Endres ging der erste Tagessieg gleich an den heimischen Formstall von Trainer Marcel Weiß. Im Sattel der 12,3:1-Überraschungssiegerin saß der Ire Sean Byrne. Eine halbe Stunde später legte dann auch mit Franky´s Dream eine vierjährige Debütantin aus dem Mülheimer Nachbarquartier von Axel Kleinkorres nach. Adrie de Vries, der auch das Araber-Rennen mit Princess T für sich entschied, ritt dabei den Stall SUN PLANET-Vertreter zu einem ungefährdeten Erfolg.

Seinen ersten Lebenserfolg feierte auch der Ittlinger Louvre als 2,5:1-Favorit im Dreijährigen-Rennen. Jockey René Piechulek hatte wenig Mühe, den zweiten Tageserfolg für Trainer Marcel Weiß unter Dach und Fach zu bringen.

18. und 19. Saisonerfolg für Sibylle Vogt

Der Preis des Mülheimer Sommerrenntages ging als wertvollster Ausgleich des Tages an das Mahndorfer Quartier von Trainer Pavel Vovcenko mit Millionaire. Siegreiterin war Sibylle Vogt. „Das Pferd macht Spaß und wird uns noch viel Spaß bereiten“, zeigte sich die Schweizerin sehr beeindruckt, die im Anschluss mit der Außenseiterin Margherita Luti in der „100 Jahre Gottfried Schultz-Trophy“ gleich noch einmal punktete, dieses Mal für den ebenfalls in Bremen-Mahndorf beheimateten Trainer Toni Potters. Mit Stall Nizzas Avola (Bauyrzahn Murzabayev) und Dhangadhi (Thore Hammer-Hansen) gingen die beiden finalen Prüfungen nach Köln und Iffezheim in die Quartiere von Peter Schiergen und Fabian Xaver Weißmeier.

Viel beachteter Sommerrenntag

Die Bedingungen beim Mülheimer Renntag rund um das BBAG Diana-Trial auf einer vollen Galopprennbahn hätten nicht besser sein können. Die Sonne strahlte, die Stimmung bei den 5.000 Besuchern war hervorragend.  Dr. Michael Bergmann, Präsident des Rennclub Mülheim: „Wir freuen uns natürlich sehr über eine sehr gut besuchte Galopprennbahn heute. Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns unterstützt haben.“ 

Die nächste Veranstaltung auf der Mülheimer Galopprennbahn findet am Samstag, den 17. August, statt.

11.07.2024: BBAG Diana-Trial mit französischer Note

Der Rennclub Mülheim lädt am kommenden Sonntag ab 10.00 Uhr zu seiner Sommerveranstaltung mit neun Galopprennen ein.

Im Mittelpunkt steht das mit 25.000 Euro Preisgeld dotierte BBAG Diana-Trial. Das Listenrennen gilt als finale Vorbereitungsprüfung für das Deutsche Stutenderby am 4. August in Düsseldorf. Ein gewohnt abwechslungsreiches Sport- und Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie erwarten die Besucher. Das erste Rennen startet gegen 11.15 Uhr. Nicht nur die Wettervorhersage, trocken bei milden 22 Grad, garantiert beste Rahmenbedingungen für einen Besuch auf der grünen Familienrennbahn am Raffelberg.

Lady Mary auf dem Weg zur Stutenkönigin?

Im Höhepunkt der Mülheimer Sonntagskarte sorgen acht dreijährige Topladies, darunter eine französische Gaststute, im Hauptrennen auf der 2000 Meter-Strecke für die garantierte Spannung (6. Rennen, 14.00 Uhr). Soft Winds für das französische Quartier von Trainer Henri-Alex Pantall hat dabei die weiteste Anreise aus dem westfranzösischen Beaupreau. Jockey Soufiane Saadi sitzt im Sattel von Soft Winds, die die weltberühmten blauen Godolphin-Farben von Sheikh Mohammad Al Maktoum vertritt. Die Favoritin des Rennens kommt allerdings mit Lady Mary aus dem 60 Kilometer entfernten Köln. Nach mehreren Gruppe-Platzierungen stehen die Zeichen dieses Mal auf Sieg. Mit dem erfahrenen Adrie de Vries im Sattel hat die für Trainer Andreas Suborics antretende Dreijährige offensichtlich alle Trümpfe in der Hand. Royal Night (Bauyrzhan Murzabayev) gilt als Platzgeldkandidatin ebenso wie die am Platz vorbereitete Princess Valentina (Martin Seidl) aus dem Raffelberger Quartier von Trainer Axel Kleinkorres. Noch auf den Diana-Zug aufspringen möchten Duras (Eduardo Pedroza), Dua Lina (Michal Abik), Diya (René Piechulek) und Walkabove (Michael Cadeddu).

Interessante Zwei- und Dreijährige im Fokus sowie ein Wetträtsel im Ausgleich II

Sportlich geht es bereits zeitig mit dem ersten Rennen ab 11.15 Uhr los, wobei die ersten fünf Prüfungen auch live nach Frankreich übertragen werden. Im www.golfundgalopp.de – Rennen (10.000 Euro; 1.300m) kommen neun Pferde des jüngsten Jahrgangs an den Start, darunter mit Saint Valentin (René Piechulek) und Turfsumy (Sean Byrne) zwei Pferde aus dem heimischen Diana-Stall von Trainer Marcel Weiß. Der kehrte vor Wochenfrist mit seinen Derbystartern Alleno (4), Stingray (5.) und Tiamo Hilleshage(8.) aus Hamburg zurück. Mit der guten Stallform im Rücken sollten die beiden Protagonisten im einleitenden Rennen um den Sieg mitmischen können.

Auch in der sich anschließenden Dreijährigen-Prüfung sind Mülheimer Pferde kopfstark vertreten. Mit einem Trio greift auch hier der Diana Stall mit den Ittlingern Louvre (René Piechulek) und Loreen (Sean Byrne) und dem Auenqueller Vollgas (Leon Wolff) an. Auch der Stall 100 Galoppsportfreunde ist unter der Ägide von Trainer Axel Kleinkorres mit Ace of Spades (Adrie de Vries) vertreten.

Auch im höchsten Handicap des Tages (3. Rennen, Agl II, 13.000 Euro, 2.300m) sind die Chancen auf einen Heimsieg gegeben. Stall Buscos Sainte Marie meldet mit dem talentierten Erlaubnisreiter Konstantin Philip ebenfalls Chancen für das Marcel Weiß-Quartier an. Trainerin Yasmin Almenräder sattelt Padre Palou (Nina Baltromei), während Axel Kleinkorres mit dem frischen Doppelsieger Bombastic (Eduardo Pedroza) vor einem möglichen Hattrick steht. 

Viererwette mit 10.000 Euro Gewinnausschüttung 

Zwölf Pferde treten in der 100 Jahre Gottfried Schultz-Trophy (5. Rennen, 13.22 Uhr) an, in der auch die beliebte Viererwette mit einer garantierten Gewinnausschüttung von 10.000 Euro ausgespielt wird. Lokale Interessen vertreten hier die Pferde Dozdan (Adrie de Vries), Summer Storm (Nina Baltromei) und Miss Eagle (Anna van den Troost).

Unterhaltung für Groß und Klein  

Sommer-Galopprennen auf dem Hippodrom am Raffelberg sind ein faszinierendes Liveerlebnis, ob von der Turfterrasse aus oder vor und auf den Tribünen. Abwechslung bietet die Mülheimer Freizeitoase auch neben dem Galopprennsport genug. Wer die grüne Anlage kennt, weiß um das gemütliche und einladende Ambiente am Raffelberg. Auch beim dritten Galopprenntag des Jahres bietet der Veranstalter ein buntes Sport- und Unterhaltungsprogramm. Im Kinderland zum Beispiel warten Karussell und Ponyreiten auf den Nachwuchs. Und für die Erwachsenen ist nicht nur die Cocktailbar längst kein Geheimtipp mehr. Eine Vielzahl von Ständen laden mit Leckereien und Getränken ein. Der schattige Biergarten lädt ebenfalls zum Verweilen ein. Auch dafür ist die Mülheimer Galopprennbahn bekannt.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Sommer-Renntag auf der Mülheimer Galopprennbahn, Akazienallee 82, Sonntag, 14. Juli 2024.
  • Veranstaltungsbeginn: 10.00 Uhr; 1. Start: 11.15 Uhr.
  • Neun Galopprennen mit Viererwette, in der 5. Tagesprüfung  warten 10.000 Euro garantierte Gewinnausschüttung in der Wettchance des Tages auf den, respektive die glücklichen Gewinner.
  • BBAG Diana-Trial, dotiert mit 25.000 Euro Preisgeld, führt über 2.000 Meter und wird als 6. Tagesprüfung gelaufen.
  • Buntes Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein.

06.07.2024: Lordano triumphiert im Grossen Hansa-Preis

Achter Sieg beim elften Start. Der Adlerflug-Sohn Lordano gewinnt unter René Piechulek für Besitzer und Züchter Manfred Ostermann.

Marcel Weiß bestätigt einen Tag vor dem Deutschen Derby seine exzellente Stallform.

Der Traum vom Melbourne-Cup lebt! Deutschlands bester Steher hat am Samstag auf der Hamburger Galopprennbahn eine großartige Vorstellung geliefert. Unter René Piechulek gewann Lordano in sehenswertem Stil gegen Tünnes (Andrasch Starke) über 2.400 Meter den 70.000er auf Gruppe 2-Niveau. Dritter wurde Mr Hollywood mit Bauyrzhan Murzabayev im Sattel.

Siegreiter René Piechulek: „Das hat er sich redlich verdient. Als Andrasch das Rennen in der Geraden klauen wollte, hat er sofort super reagiert und mitgemacht, er war sehr spritzig heute.“

Trainer Marcel Weiß meinte: „Schade, dass er Wallach ist, sonst hätten wir ihn im Prix de l´Arc de Triomphe genannt. Er hat gezeigt, dass er weiter gereift ist. Wir machen erst einmal in Deutschland weiter. Über höhere Ziele sprechen wir dann in Ruhe.“

03.07.2024: Niagaro hat den längsten Atem

Marcel Weiß-Schützling gewinnt den „Langen Hamburger“

Der Listen-Marathon führt über 3.200 Meter und war das Hauptereignis am zweiten Renntag in Hamburg-Horn. Auf dem von Regen aufgeweichten Geläuf stiefelte Niagaro am Ende einem sicheren Erfolg entgegen. Im Sattel saß René Piechulek, der den lange führenden Sombrero noch abfing. Dritte wurde die Favoritin Nastaria.

Niagaro, der im Besitz des Stalles Haras Assiro und im Training bei Marcel Weiß in Mülheim steht, zahlte auf Sieg 4,9:1 in diesem mit 25.000 Euro dotierten Listenrennen. Siegreiter René Piechulek resümierte: „Er könnte auch 4000 Meter stehen, weil er immer weiter galoppiert. Und dann steckt er auch nie auf.“

03.07.2024: Mülheimer Derby-Sieg nach 36 Jahren?

Die dreijährigen Vollblut-Hengste Alleno, Stingray und Tiamo Hilleshage aus dem Raffelberger Diana-Stall von Trainer Marcel Weiß starten am Sonntag in Hamburg im Deutschen Derby.

Am Sonntag, den 7. Juli 2024, findet mit dem IDEE 155. Deutschen Derby (Gruppe I, 650.000 Euro Preisgeld, 2.400m) auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn das wertvollste Rennen im Leben eines dreijährigen Vollblüters statt. Startberechtigt sind Hengste und Stuten. Es ist aus sportlicher und züchterischer Sicht auch das deutsche Galopprennen mit dem höchsten Prestige. Gegen 15.45 Uhr rücken zwanzig Vollblüter in die Startboxen ein, darunter mit Alleno, Stingray und Tiamo Hilleshage drei Pferde aus Mülheim. Marcel Weiß trainiert das Trio auf der Rennbahn am Raffelberg.

Mitfavorit Alleno (7,5:1) mit René Piechulek im Sattel tritt für seinen Besitzer und Züchter Manfred Ostermann an. Der Möbelkaufmann aus Witten stellt auch mit Narrativo (Bauyrzahn Murzabayev) den aktuellen Favoriten im Blauen Band. Stingray unter dem irischen Jockey Sean Byrne vertritt die Interessen von Pferdetransport-Unternehmer Günther Schmidt (Uedem). Sein erster selbst gezüchteter Derbystarter notiert zu Kursen von 25:1. Der größere Außenseiter im Feld ist allerdings Tiamo Hilleshage (34:1). Der kleine Bruder von Prix de l´Arc-Sieger Torquator Tasso, Deutschlands erfolgreichstem Sportpferd aller Zeiten, tritt mit dem international erfahrenen Top-Jockey Adrie de Vries (54) an. Landsmann Paul Vandeberg aus der kleinen niederländischen Gemeinde Hilleshage erlebt seit Jahren als Züchter der Klassepferde Torquator Tasso, Tünnes und aktuell Tiamo Hilleshage ein Sportmärchen wie es im Buche steht.                 

Der auf der Galopprennbahn am Raffelberg tätige Trainer Marcel Weiß schnupperte zuletzt in 2020 mit Torquator Tassos Ehrenrang im Blauen Band hinter dem Schlenderhander Sieger In Swoop am ersten Derby-Triumph seiner Karriere. Der letzte Mülheimer Derbyerfolg datiert aus dem Jahr 1988. Stall Marcassagues Luigi gewann damals als 26:1-Aussenseiter unter Jockey Walter Swinburn für die Mülheimer Trainer-Legende Uwe Ostmann.

30.06.2024: Feine Erfolge für Tiara Hilleshage und Mythiconor an einem Mülheimer Erfolgswochenende

Erster Lebenserfolg für die Schwester von Arc-Sieger Torquator Tasso am Eröffnungstrag der Hamburger Derbywoche. Auch der Mülheimer Hengst Mythiconor agierte bei den Samstagrennen in Saarbrücken erfolgreich

Diana Stall-Trainer Marcel Weiß hatte allen Grund zur Freude. Tiara Hilleshage, die kleinere Schwester von Arc-Triumphator Torquator Tasso gewann ersten Tag der Hamburger Derbywoche ihr erstes Rennen im Leben. Im einem Ausgleich III über 2.850m war sie als 3,0:1-Favoritin unter dem niederländischen Topjockey Adrie de Vries erfolgreich. Besonders freute es den Trainer für Besitzer und Züchter Paul Vandeberg.

„ich hatte ihm schon im vergangenen Jahr gesagt, dass Tiara Hilleshage ein sehr spätes Pferd sei. Er hat Geduld bewiesen und ich glaube, dass wir mit ihr noch einiges bewegen können.“

Auch der Mülheimer Trainer Jean-Pierre Carvalho durfte sich bereits am Samstag über den feinen Erfolg von Mythiconor in Saarbrücken freuen. Auch der verließ unter Leon Wolff angetretene Vierjährige die Sieglosenklasse wie er wollte. „Ich hätte auch mit 10 Längen gewinnen können, das sah schon sehr gut aus“, bilanzierte der Siegjockey. Besitzer und Züchter von Mythiconor ist Dr. Thomas Bretzger, der auch als Vorsitzender der Saarländischen Landesbank zeichnet.

23.06.2024: Tiamo Hilleshage und Lilybet zeigen Glanzleistungen

Trainer Marcel Weiß mit Doppelerfolg bei den Sonntagsrennen in Dortmund-Wambel

Tiam Hilleshage, der jüngere Bruder von Arc-Sieger Torquator Tasso, hat in beeindruckender Manier die Sieglosenklasse verlassen. Dabei stand er in einer Dreijährigenprüfung schon rein rechnerisch über der Konkurrenz. Als 2,2:1-Favorit ließ der im Besitz des Niederländers Paul van de Berg stehende Adlerflug-Sohn der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Der Ire Sean Byrne saß im Sattel.

Wahrscheinlich ist nun, dass Tiamo Hilleshage mit 80,5 Kilos doch noch ins Derbyfeld rutschen könnte, obwohl sein Trainer Marcel Weiß ihn als noch größerer Steher sieht und ih für das St. Leger in Dortmund aufheben könnte.

Sieg Nr. 2 für den Mülheimer Diana-Stall gelang der Ittlingerin Lilybet unter dem Auszubildenden Konstantin Philipp. Im Ausgleich III machte die 2:1-Favoritin mit ihrer Konkurrenz wenig Federlesen. „An ihr werden wir noch viel Freude haben“, so ihr Trainer.

22.06.2024: Nepalo gewinnt den höchsten Ausgleich des Tages

Feiner Erfolg für Trainerin Yasmin Almenräder bei den Galopprennen in Düsseldorf

Mit einer furiosen Schlussattacke kam der Mülheimer Gast Nepalo zu einem leichten Erfolg in der mit 11.500 Euro dotierten Touareg-Trophy am Samstag auf der Düsseldorfer Galopprennbahn.

Damit kam der Schützling von Trainerin Yasmin Almenräder zu seinem zweiten Karriere-Treffer im Ausgleich II. Gleichzeitig war es sein sechster Erfolg beim 22. Start. Im Sattel saß die Belgierin Anna van den Troost. Auf Sieg zahlte der im Besitz des Bedburger Pferdefotografen Marc Rühl stehende Kallisto-Sohn 57:10.

„Er ist wirklich ein Phänomen. Das ging heute wieder leicht. Dabei lag es noch nicht einmal am weichen Geläuf. Er hat sich so richtig gefunden“, kommentierte Siegtrainerin Yasmin Almenräder.

09.06.2024: Dreijähriger Schützenzauber gewinnt die Silberne Peitsche in Berlin-Hoppegarten

Schützling des Mülheimer Trainers Jean-Pierre Carvalho trumpft im Hoppegartener Listenrennen groß auf. Auch Bombastic gewinnt für Mülheimer Interessen in Berlin-Hoppegarten.

Es war eine absolute Augenweide, den im Besitz von Walter Busch stehenden Amaron-Sohn Schützenzauber, den er auch selbst gezüchtet hat, in der mit 25.000 Euro dotierten Listenprüfung zu erleben. Unter dem Iren Sean Byrne kämpfte sich der einzige Dreijährige im Feld in dieser 1.200m-Prüfung immer besser ins Bild und gewann am Ende souverän dieses Sprintrennen.

Anfangs konnte Schützenzauber die schnelle Pace gar nicht mitgeben. Dann aber rollte er das Feld von hinten auf. Siegreiter Sean Byrne resümiert: „Gut, dass das Rennen vergangenen Sonntag im badischen Iffezheim ausgefallen ist. In Berlin fand er seinen passenden besseren Boden. Es war mein erster Listentreffer“. Der Siegtoto für den Mülheimer Außenseiter zahlte 100:10.

Bombastic erneut auf der Siegerstraße

Ein weiteres Pferd machte nicht nur seinem Namen alle Ehre. Bombastic aus dem Raffelberger Trainingsquartier von Axel Kleinkorres gewann gleichzeitig auch sein zweites Rennen in Serie, einen Ausgleich III über 1.800 Meter. Den  Schützling des Stalles Turffighter ritt Thore Hammer-Hansen (Köln) zum sehenswerten Erfolg, und das bei seinem ersten Auftritt im Handicap. Gleichzeitig war es auch der zweite Tagestreffer für den jungen Reiter. Der Siegtoto zahlte 48:10.

01.06.2024: The Hype und Okelani sorgt für Mülheimer Siegerlaune

Der zweite Tag der Frühjahrs-Meetings im badischen Iffezheim endet mit zwei Mülheimer Siegern aus dem Quartier von Trainer Axel Kleinkorres und Yasmin Almenräder.

Im strömenden Regen von Iffezheim gelang dem vierjährigen Fuchswallach The Hype ein sicherer Erfolg im „Das Neue Welle-Auftaktrennen“ über 2.200m. Unter dem Niederländer Adrie de Vries, der vom Start weg die Spitze nahm und unterwegs das Tempo verschleppte, hatte der im Besitz des Stalles SUN-PLANET stehende Axel Kleinkorres-Schützling die meisten Reserven auf den letzten Metern.

„Er ging eigentlich immer gut und hat auf die anderen Pferde gewartet, um dann wieder anzuziehen“, gab Siegreiter Adrie de Vries zu Protokoll. Für die 40:10-Chance The Hype war es der zweite Sieg beim vierten Start.

Eine faustdicke Überraschung gelang im Amateur-Cup Nina Baltromei auf Okelani. Es war schon eine Augenweide, wie die Vierjährige des Stalles Baltrum durch das Feld schoss und am Ende einen leichten Erfolg in dieser mit insgesamt 8.000 Euro dotierten Amateurprüfung über 1.800 Meter landete. Damit gelang auch gleichzeitig der erste Meetingserfolg für die Mülheimer Trainerin Yasmin Almenräder.

„Normalerweise musste sie den Boden können. Nach der Enttäuschung zuletzt hatten wir heute eine gute Lage, ungestört sozusagen und sie hat hervorragend durchgezogen“, kommentierte Nina Baltromei.

20.05.2024: Attacco und Nakota räumen in Köln groß ab

Mülheimer Trainerin Yasmin Almenräder landet Doppelerfolg beim klassischen Renntag in Köln

Der vierjährige Hengst Attacco hat seinem Namen beim Kölner Pfingstmontag alle Ehre gemacht. Für den Stall Mandarin von Hans Bierkämper und unter Anna van den Troost angetreten düpierte er mit einem Vorstoß hart innen an den Rails seine Gegner. Mit lang angezogenem Speed sprang am Ende noch ein sicherer Erfolg im höchsten Handicap des Tages, einem Ausgleich II über 1.600 Meter heraus. „Man muss ihn so reiten, dass man nicht gewinnen will“, kommentierte Anna van den Troost und die Lacher auf ihrer Seite.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung gab es eine große Überraschung. Dabei machte der dreijährige Hengst Nakota (12,4:1) unter Anna van den Troost für die Mülheimer Trainerin Yasmin Almenräder ebenfalls so richtig Eindruck. In einer spannenden Zielankunft über die Meile hatte der für seinen Besitzer und Züchter, dem Pferdefotografen Marc Rühl (Bedburg), an den Start gekommene Lord of England-Sohn den längeren Atem.

20.05.2024: Mülheimer Hengst Mythico triumphiert

2021 avancierte der von Jean Pierre Carvalho in Mülheim trainierte Hengst Mythico zum klassischen Sieger.

Am Pfingstmontag gewann der Sechsjährige aus aus der Zucht von Dr. Thomas Bretzger den Ursula Rosendahl-Preis (25.000 Euro) über 1.850m, den zweiten Tageshöhepunkt beim Kölner Klassiker-Renntag.

 

Der Franzose Hugo Boutin zeigte einen ganz starken Ritt. „Im Sommer wollen wir Schluß machen, dass er genug Pause hat. Danach wird Mythico auf eine Deckhengstkarriere vorbereitet. Diese wird im Haras de la Huderie starten, seit diesem Jahr Besitzer des Hengstes“, erläutert Siegtrainer Jean-Pierre Carvalho.

12.05.2024: Mülheimer Erfolgssonntag im Krefelder Stadtwald

Drei der sechs Sonntagsrennen auf der Krefelder Galopprennbahn gehen an die Mülheimer Ställe von Marcel Weiß, Axel Kleinkorres und „Altmeister“ Bruce Hellier

Dabei gewann die fünfjährige Stute Sainte Marie (9,4:1) unter dem Iren Sean Byrne für Trainer Marcel Weiß und den Stall Busco das Hauptereignis in Krefeld, ein mit 13.000 Euro dotierter Ausgleich II über 2.050 Meter. „Es war eigentlich gar nicht geplant vom letzten Platz aus zu gehen, aber es war ein sehr schnelles Rennen, in dem mein Pferd ganz toll gekämpft hat, auch der abgetrocknete Boden ist ihr heute entgegen gekommen“, so Siegreiter Sean Byrne.

 

Eine hervorragende Stallform hat auch der Mülheimer Trainer Axel Kleinkorres. Nach einem ersten Karrieretreffer von Bombastic (Jockey Eduardo Pedroza) für die rot-schwarzen Rennfarben der Familie Wirth im pfälzischen Hassloch am Samstag durfte sich auch Besitzer Andreas Scheulen über einen Glanzritt des Niederländers Adrie de Vries auf Dozdan bei den Sonntagsrennen im Krefelder Stadtwald freuen. „Wir hoffen, dass er als Wallach weiteres Potenzial zeigt“, zeigte sich Siegtrainer Axel Kleinkorres im Absattelring hoffnungsfroh.

 

Die größte Überraschung des Tages gelang dem ebenfalls aus Mülheim angereisten Riesenaußenseiter Summer Storm aus dem Quartier von Trainer Bruce Hellier. Nach vier Jahren Rennbahnabstinenz gelang dem Linngari-Sohn unter der Belgierin Anna van den Troost die Sensation. Als 35,9:1-Außenseiter gewann Summer Storm mit einem kurzen Kopfvorteil ein 2.350 Meter-Rennen für Besitzerin Julia Fricke.

09.05.2024: Anistou überragt in einem Mülheimer Einlauf

Trainer Marcel Weis gewinnt mit der Ittlingerin Anistou beim Dortmunder Sparkassen-Renntag den zweiten Tageshöhepunkt.

Spannung bis zur Linie sahen am Christi Himmelfahrtstag 15.000 Besucher im Preis des Immobilien Centers, einem Ausgleich II über 1.400 Meter. Am Ende hatte Besitzer und Züchter Manfred Ostermann aus Witten allen Grund zum Jubeln.

Denn seine fünfjährige Stute Anistou unter Jockey René Piechulek landete in einer engen Zielentschedung den viel umjubelten Sieg vor Two Tribes (Michael Lopez), einem weitern Mülheimer Pferd, das von Axel Kleinkorres vorbereitet wird. Marcel Weis trainiert die Siegerin ebenfalls auf der Galopprennbahn Raffelberg.

Dabei wurde die Viererwette in der Reihenfolge Anistou, Two Tribes, Planteurs Whiskey, Grey Sparkle nur einmal getroffen und zahlte sensationelle 20.000 : 1.

1.5.2024: Aljadeed auch in Leipzig nicht zu stoppen

Den zweiten Erfolg in Serie gelang Aljadeed aus dem Mülheimer Quartier von Trainerin Yasmin Almenräder bei den Galopprennen in Leipzig-Scheibenholz am Maifeiertag.

Der sechsjährige Wallach aus dem Besitz von Bernd-Robert Gossens schaffte dabei nach einem Erfolg im belgischen Mons einen weiteren Siegtreffer, der am Toto 4,4:1 zahlte. Diesmal saß der am Stall von Trainerin Yasmin Almenräder beschäftigte Robin Weber im Sattel, der alle Angriffe der Konkurrenz abwehren konnte. Weber gelang zudem ein weiterer Sieg mit L`Aida.

28.04.2024: Stute Chanel Gold sorgt für einen Mülheimer Sensations-Erfolg in Paris

Jean-Pierre Carvalho-Schützling überrascht als 20,4:1-Außenseiter

Es war die Sensation im Pariser Bois de Boulogne am Sonntagnachmittag für die deutsche Equipe, die ansonsten schmerzliche Niederlagen in den Hauptrennen einstecken musste. Doch dann kam Chanel Gold, die Raffelberg-Trainer Jean-Pierre Carvalho in blendender Verfassung vorstellte.

 

In einem mit 27.000 Euro dotierten 1400 Meter-Handicap gewann die von Sven Goldmann gezüchtete und für seinen German Racing Club angetretene Chanel Gold unter dem Italiener Cristian Demuro

 

Für ein weiteres Mülheimer Erfolgserlebnis sorgte zudem Gestüt Ittlingens Lilybet unter dem Iren Sean Byrne bei ihrem ersten Karriereerfolg im Krefelder Stadtwald am Sonntag. Diana-Trainer Marcel Weiß hatte allen Grund zur Freude, zumal man schon im Lager der Siegerin mit einer Platzierung auf weichem Geläuf zufrieden gewesen wäre. Für Lilybet, die auf der 1.400 Meter-Strecke großen Kampfgeist entwickelte, geht es nunmehr auf der Handicapschiene weiter.

21.04.2024: Mülheimer Wallach Lordano triumphiert im Carl Jaspers-Preis

Der Sieger im mit 70.000 Euro dotierten Carl Jaspers-Preis, Gruppe 2, über 2.400 Meter auf der Kölner Galopprennbahn vor 6.500 Besuchern heißt Lordano und kommt aus Mülheim an der Ruhr.

In einem großen Finale setzte sich der St. Leger-Sieger des Jahres 2023 unter René Piechulek am Sonntag gegen den Vorjahressieger Assistent (Thore Hammer-Hansen) mit einem Hals-Vorteil durch. Dritter wurde Tünnes unter Andrasch Starke. Mitfavorit Mr Hollywood belegte nur den vierten Rang. Der Sieger Lordano gehört Möbelkaufmann Manfred Ostermann aus Witten und stammt auch aus seiner Zucht, dem Gestüt Ittlingen (Werne). Trainer des Siegers ist Marcel Weiß aus Mülheim an der Ruhr. Lordano gilt nach seinem siebten Erfolg beim neunten Start als bestes Langstreckenpferd Deutschlands.

Stimmen nach dem Carl Jaspers-Preis:

Marcel Weiß (Trainer von Lordano): „Ich bin überwältigt von der Leistung von Lordano. Als Saisondebütant hat er heute eine Leistung gezeigt, die uns alle Möglichkeiten für die Zukunft ermöglicht.“

René Piechulek (Jockey von Lordano): „Lordano ist ein Klassepferd, von dem wir noch einiges erwarten dürfen. Wir hatten einen Traumrennverlauf. “

21.04.2024: Vaisseau Fantome wird immer besser

Die Tränen der Freude flossen bei Reiterin Anna van den Troost.

Noch auf dem Geläuf beim Siegerinterview brachen alle Dämme. „Dieses Pferd in unglaublich. Mir fehlen die Worte“, kommentierte die Belgierin nach einem sehenswerten Sieg des achtjährigen Vaisseau Fantome.

 

Der als Aufbaustart vorgesehene Saisoneinstand über 1.850 Meter im Ausgleich II in Köln entpuppte sich als fünfter Lebenserfolg des von Yasmin Almenräder in Mülheim an der Ruhr trainierten Kallisto-Sohnes.

 

Start und Ziel setzte sich Vaisseau Fantome als 7,5:1-Chance überlegen durch. Toll war auch, dass ein Trainingsgefährte Sovereign State mit Nina Baltromei den Stalleinlauf perfekt machte.

14.04.2024: Eine Nase entscheidet für Nepalo

Mülheimer Wallach gewinnt in Düsseldorf den höchsten Ausgleich des Tages.

Eine ganz starke Form zeigte dabei der aus Mülheim angereiste Wallach Nepalo unter Anna van den Troost in der Japan Association Trophy, einem mit 15.000 Euro Preisgeld dotierten Ausgleich II auf der Düsseldorfer Galopprennbahn. Eine Nase entschied dabei im höchsten Ausgleich des Tages für den von Yasmin Almenräder trainierten Kallisto-Sohn, der für den Bedburger Besitzer und Züchter Marc Rühl an den Start gekommen war.

„Ein geiler Ritt“, resümierte dann auch Siegtrainerin Yasmin Almenräder und Besitzer Marc Rühl meinte: „Ein unglaublich treues Pferd. Wir sind dem gesamten Team so dankbar.“

10.04.2024: Mülheimer Galoppnachrichten

Der Tag der Rennställe am 20. April: Noch einige Plätze frei!

Am 20. April findet auf den deutschen Galopprennbahnen der diesjährige Tag der Rennställe mit insgesamt 29 Trainingsquartieren statt. In Mülheim an der Ruhr gewähren die Trainer Marcel Weiß, Yasmin Almenräder und Axel Kleinkorres interessierten Pferdefreunden faszinierende Einblicke hinter die Kulissen. Eine Voranmeldung ist zwingend erforderlich und unter www.tag-der-rennstaelle.de bis zum 15. April möglich. Es sind noch einige Restplätze vorhanden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Sanierungsarbeiten

Im Bereich des Rennstalles von Yasmin Almenräder hat es umfangreiche Renovierungsarbeiten im Wohnungsbereich (siehe Foto: Credit RennClub Mülheim zur freien Verfügung)  gegeben, die mittlerweile abgeschlossen sind. Ein weiteres Projekt betrifft die geplante Vergrößerung der Umkleideräume der Reiterinnen im Waagegebäude. Hier sollen die Arbeiten bis zum nächsten Renntag am 14. Juli beendet sein.

 

Mülheimer Galopperfolg im belgischen Mons

Den ersten deutschen Sieger gab es am Dienstagabend bei den Rennen im belgischen Mons-Ghlin mit dem aus Mülheim angereisten und von Yasmin Almenräder trainierten Wallach Aljadeed. Der im Besitz von Bernd Robert Gossens stehende Sechsjährige setzte sich leicht unter Anna van den Troost in einem mit 5.000 Euro dotierten Altersgewichtsrennen über 2.300 Meter durch. 3,7:1 zahlte der Siegtoto.

07.04.2024: Camiro in einem spannenden Finale

Den Preis der rp-Gruppe (Ausgleich II, 13.000 Euro; 1.400m), das sportliche Hauptereignis auf der Mülheimer Galopprennbahn am Sonntag, hat der sechsjährige Wallach Camiro aus dem Lengericher Quartier von Dr. Andreas Bolte mit einem Kopfvorteil gewonnen. Im Sattel saß Jockey René Piechulek. Dahinter landeten die Mülheimer Pferde Two Tribes (Miguel Lopez) und Lucia Aratori (Sean Byrne) auf den Plätzen. Der Siegtoto für Camiro aus dem Besitz von Marco Klöpper und der Zucht des Gestüt Franken zahlte 5,0:1. Alle sieben Galopprennen wurden am Sonntag mit der Flagge gestartet.

Siegtrainer Andreas Bolte: „Heute hat alles gepasst. Camiro hat gekämpft wie ein Löwe. Beim letzten Rennen hatte er nicht den besten Rennverlauf und stark gepullt.

Klassische Dreijährigenhoffnungen New Emerald und Weltbeste

Im Wettstar – Auftaktrennen gewann der zehnmalige deutsche Jockeychampion Andrasch Starke mit dem bestens aufgelegten dreijährigen Hengst New Emerald. Für den Krefelder Trainer Markus Klug, der wegen der Kommunion seines Patenkindes, nicht nach Mülheim gereist war, bedeutete es gleichzeitig der erste Erfolg an neuer Wirkungsstätte. Nun könnte es für New Emerald im Krefelder Busch-Memorial auf der Heimatbahn weitergehen. Das bestätigte Besitzer- und Züchterin Sabine Mathias-Mittmann.

Zu beeindrucken wusste auch die Stute Weltbeste im Sieger-Rennen für die Dreijährigen über 2.000 Meter. Dabei imponierte die Siegerin durch die Art und Weise ihres zweiten Sieges beim zweiten Start. Die von Maxim Pecheur für das Gestüt Röttgen trainierte Derby- und Dianahoffnung nagelte den zuvor enteilten Wilko noch auf der Ziellinie fest. „Ein sehr guter Ritt von Martin Seidl, der die Stute mit allem Vertrauen geritten hat“, so ein zufriedener Siegtrainer im Absattelring.

Mülheimer Einlauf durch The Hype und Time to Soar

Dass die von Axel Kleinkorres am Ort trainierten Pferde The Hype (7,7) und Irland-Import Time To Soar den schweren Boden mögen, hatte man vermutet.  Am Sonntag holte sich The Hype vor seinem Stallgefährten einen Überraschungserfolg und machte eine Kleinkorres-Zweierwette komplett. Weitere Sieger des Tages waren im Preis der timing-Dienstleistungen GmbH der Hannoveraner Gast Ja Ich Will (7,3) unter Sibylle Vogt für Trainer Christian Sprengel sowie der belgische Riesenaußenseiter Brilliant Blue (28,1) unter Seppe Balcaen im Preis der Mülheimer Partnerstadt Tours. Seinen zweiten Tagessieger holte Trainer Dr. Andreas Bolte mit Solterio (4,4) ab. Siegjockey war Thore Hammer-Hansen, der mit 13 Saisonerfolgen weiter die Armbinde des führenden deutschen Jockeys trägt.

Großes Zuschauerinteresse beim Frühlings-Renntag am Raffelberg

Die Bedingungen beim Mülheimer Frühlings-Renntag hätten nicht besser sein können. Frühlingstemperaturen und ein gut besuchtes Hippodrom sorgten für bestes Rennbahn-Feeling. Marc Hübner, Vize-Präsident des Rennclub Mülheim: „Ein wunderbarer Familien-Renntag ist zu Ende gegangen. Die Bahn war bei hervorragenden Bedingungen bestens besucht.“

Die nächste Veranstaltung auf der Mülheimer Galopprennbahn findet am Sonntag, den 14. Juli, statt. Im sportlichen Mittelpunkt steht dann das BBAG – Diana Trial, ein mit 25.000 Euro dotiertes Listenrennen über 2.000 Meter.

04.04.2024: Mülheimer Galopp-Matinee mit interessanten Dreijährigen

Der Rennclub Mülheim lädt am kommenden Sonntag ab 10.00 Uhr zu seiner Frühjahrs-Veranstaltung mit sieben Galopprennen ein. Sport und Unterhaltung für die ganze Familie wartet dabei auf die Besucher. Und auch das angekündigte trockene Wetter dürfte mit milden Temperaturen für beste Rahmenbedingungen sorgen. 

Frühlingserwachen auf der Galopprennbahn am Raffelberg. Am Sonntag steht der zweite Renntag der noch jungen Mülheimer Saison auf dem Programm. Es ist eine wunderbare Jahreszeit, um Galopprennen live zu erleben. Ein etwas anderer Sonntagsspaziergang im Grünen verbunden mit dem Liveerlebnis, von der Turfterrasse oder vor und auf den Tribünen faszinierenden Galopprennsport erleben, einen Cocktail zu genießen oder im schmucken Biergarten unter schattigen Bäumen sitzen. Abwechslung bietet die Mülheimer Galopprennbahn in Hülle und Fülle.

Interessante Dreijährige im Fokus und Wetträtsel im Ausgleich II

Sportlich geht es mit dem 1. Rennen ab 11.15 Uhr los, in dem sich  im Wettstar – Auftaktrennen (10.000 Euro) sechs dreijährige Sieger und ein Debütant auf der 1.500 Meter-Strecke messen. Dabei scheint auf dem Papier zwischen New Emerald (Andrasch Starke), Waria (Jozef Bojko) und Shootout (Thore Hammer Hansen) nicht viel zu liegen. Vielleicht kann aber auch der nachgenannte Cortado (Martin Seidl) im Kampf um die Preisgelder eingreifen. Lokalmatadore sind Comte Noir (Miguel Lopez), Save Me (Anna van den Troost) und der Debütant Antas (René Piechulek), dem bereits ein guter Ruf vorauseilt.

Die vier klassischen Hoffnungen  Wilko, Linzona, Weltbeste, und Magic Move messen sich im Preis von Pferdewetten.de – VOLLHORSED-Rennen  (6. Rennen; 13.50 Uhr; 10.000 Euro) über 2.000 Meter. Vor allen Dingen Weltbeste (Martin Seidl) als Starter des Röttgener Neutrainers Maxim Pecheur gilt dabei als Siegkandidatin.

Kniffliger geht es im höchsten Handicap des Tages zu. Im Preis der rp – Gruppe (4. Rennen, 12.47 Uhr; Agl II, 1.400 m; 13.000 Euro)  ist vom Höchstgewicht El Rubio bis zur „Briefmarke“ Al Hitmi vieles denkbar. Mülheimer Hoffnungen ruhen hier auf Attacco, Two Tribes und Lucia Aratori

Hoffen auf weitere Heimsiege

Schon beim Eröffnungsrenntag gab es zwei viel beachtete Heimerfolge. Mit der frischen Siegerin Blue Zone hofft Trainer Jean-Pierre Carvalho erneut auf ein erfolgreiches Laufen. Lucia Aratori und Waldrose sind weitere Carvalho-Chancen am kommenden Sonntag. Wenn Kollege Marcel Weiß für das renommierte Gestüt Auenquelle (Rödinghausen) den Debütanten Antas wie bereits beschrieben sattelt, rechnet er sich ebenfalls etwas aus. Allerdings ist das Feld mit sechs Siegern schon eine Hausnummer, die anspruchsvoll erscheint.Yasmin Almenräder bietet mit vier Pferden ebenso wie Axel Kleinkorres das größte Lot aus heimischen Ställen auf. Stall Mandarins Attacco, Save Me, Wiesenstern und Nairo sind durch die Bank Pferde mit Ambitionen. Und auch Axel Kleinkorres-Stall könnte mit Two Tribes eine tragende Rolle spielen, während sich Debütant Comte Noir, der erst einmal gelaufene The Hype und Irland-Import Time to Soar ebenfalls in Szene setzen können. Und auch „Altmeister“ Bruce Hellier ist mit Summer Storm in einem kopfstarken Handicap dabei. Demnach vertreten 13 der avisierten 58 Startpferde lokale Interesssen.

 Kulinarische Leckereien und Unterhaltung für Groß und Klein

 Wer die Mülheimer Galopprennbahn kennt, weiß um das gemütliche und einladende Ambiente am Raffelberg. Auch beim zweiten Galopprenntag des Jahres dürfte wieder für jeden Geschmack etwas dabei sein, kulinarisch wie unterhaltungsgemäß. Im Kinderland zum Beispiel warten Karussell und erstmals in diesem Jahr wieder Ponyreiten auf den Nachwuchs. Und für die Erwachsenen ist nicht nur die Cocktailbar längst kein Geheimtipp mehr. Eine Vielzahl von Ständen laden mit großen und kleinen Leckereien sowie vielfältigen Getränken ein. Auch dafür ist die Mülheimer Galopprennbahn bekannt.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Frühlings-Renntag auf der Mülheimer Galopprennbahn, Akazienallee 82, Sonntag, 7. April 2024.
  • Veranstaltungsbeginn: 10.00 Uhr; 1. Start: 11.15 Uhr.
  • Sieben Galopprennen mit Viererwette, in der 5. Tagesprüfung (Preis der Mülheimer Partnerstadt Tours, 13.19 Uhr) warten 10.000 Euro garantierte Gewinnausschüttung in der Wettchance des Tages auf den, respektive die glücklichen Gewinner. Außerdem wird im 5. Rennen eine Dreierwette ausgespielt.
  • Buntes Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein

31.03.2024: Alleno auf dem Weg ins Derby?

Marcel Weiß – Schützling siegt bei seinem Debüt in Berlin – Hoppegarten imponierend.

Die Freude stand Besitzer und Züchter Manfred Ostermann (Witten) ins Gesicht geschrieben. Der Erstauftritt seines dreijährigen Hengstes Alleno, den der Mülheimer Trainer Marcel Weiß in glänzender Verfassung im Porta Möbel-Rennen über 1.800 Meter vorgestellt hatte, konnte sich wahrlich sehen lassen.

Mit drei Längen Vorsprung distanzierte Jockey René Piechulek auf Alleno die Konkurrenz und brachte sich vor den Augen des eigens nach Berlin-Hoppegarten angereisten Besitzers verstärkt für das Blaue Band in Hamburg ins Gespräch. Es sah schon imponierend aus, wie sich der Nathaniel-Sohn dabei auf der Zielgeraden in der Sieglosenklasse in Szene setzte.

Siegtrainer Marcel Weiß: „ Wir sind schon mit viel Mumm angetreten und das hat er heute eindrucksvoll bestätigt.” Alleno hat Nennungen für das Bavarian Classic in München ebenso wie für das Kölner Union-Rennen. Das alleine spricht für die Wertschätzung des Hengstes auf den Weg ins Deutsche Derby.

24.03.2024: Padre Palou Start-Ziel-Sieger im Preis der Fortuna

„Auf Dauer ist er besser als ein Ausgleich II-Pferd“, sagte Trainerin Yasmin Almenräder vor dem über 2.200 Meter führenden Preis der Fortuna auf dem Grafenberg. Und sie behielt Recht.

Mit einer bärenstarken Vorstellung gewann Padre Palou Start-Ziel im Ausgleich II und galoppierte der Konkurrenz beim Fortuna Düsseldorf-Renntag souverän davon. Besitzer Volker Käufling, der live vor Ort weilte, konnte zufrieden die Heimreise ins Saarland antreten.

„Wir machen noch einmal im Ausgleich II weiter, dann wohl mit der Erlaubnis von Nina Baltromei. Das Pferd kann auf jeden Fall noch mehr.“ Randnotiz: Auch Nepalo aus dem Almenräder-Quartier bot eine gute Leistung und wurde unter Anna van den Troost Dritter.

17.03.2024 Gelungener Saisonauftakt in Mülheim

Die Schweizerin Sibylle Vogt hat am Sonntag das erste Grasbahnrennen in Deutschland gewonnen. Auf der Mülheimer Galopprennbahn distanzierte der von Peter Schiergen in Köln trainierte Hengst Lahzar Star den Mitfavoriten Meer (Trainer Markus Klug, Jockey Thore Hammer-Hansen) mit 6 ½ Längen. Dahinter landete der Favorit Palladium (Leon Wolff) im einzigen Dreijährigen-Rennen des Tages nur auf den dritten Rang. Der Toto für Lahzar Star aus dem Gestüt Haus Zoppenbroich (Rheydt) zahlte 3,9:1. Die drei Erstplatzierten besitzen alle eine Nennung für das Deutsche Derby in Hamburg.

Trainer Peter Schiergens` Fazit: „Sibylle Vogt hat das sehr gut gemacht. Lahzar Star ist ein leichtes Pferd, das den schweren Boden liebt. Ob wir auf dem Weg zum Derby demnächst im Bavarian Classic in München laufen, werden wir in den nächsten Tagen mit dem Besitzer besprechen.“ Kuriose Szene im ersten Rennen: Ein Schwan auf dem Geläuf der Gegenseite ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Vier Pferde umkurvten das Federvieh gottlob ohne Zwischenfall. Einen weiteren Erfolg für Peter Schiergen gab es im Rahmenprogramm. Hier siegte Schael (2,0) unter dem Japaner Shuichi Terachi. Henk Grewe, ein weiterer Erfolgstrainer aus Köln-Weidenpesch, stellte Paris Mon Amour auch gleich siegfertig vor. Im Preis des Rennclubs Mülheim e.V. empfahl sich die von Leon Wolff gerittene Adlerflug-Tochter für bessere Aufgaben.

Scipio gewinnt mit Kondition im Tageshöhepunkt

Im Racebets – Raffelberger Aufgalopp 2024, der mit 13.000 Euro dotierte Tageshöhepunkt über 1.400m,  profitierte der Slowake Jozef Bojko von der Kondition seines Pferdes Scipio aus St. Moritz. Der von Andreas Wöhler in Gütersloh trainierte 9:1-Außenseiter siegte leicht vor Lokalmatador Lucia Aratori (Sean Bryne) und Mister Hollow (Leon Wolff).

Zwei Heimsiege durch Blue Zone und Timotheus

Dass die vom Franzosen Jean-Pierre Carvalho am Ort trainierte Stute Blue Zone (6,6) den schweren Boden mag, hatte sie schon hinlänglich bewiesen. Am Sonntag holte sich die Soldier Hollow-Tochter unter dem Iren Sean Byrne ihren zweiten Erfolg in Serie. Eine kleine Überraschung gelang auch dem Mülheimer Wallach Timotheus (7,5), der dem Gruppe II-Sieger und Favoriten Best Lightning in einer Altersgewichtsprüfung keine Chance ließ. Ein starker Auftritt des Schützlings von Trainer Axel Kleinkorres und Besitzer Stall Phantom. Miguel Lopez saß im Sattel von Timotheus. Weitere Sieger des Tages waren im Preis der Trainingszentrale Mülheim Red Nugget (6,6) für Trainer Bohumil Nedorostek (Hannover) und Frankie`s Boy (1,8), der für zweiten Tagestreffer von Jockey Leon Wolff sorgte. Dem Beckinger Trainer Uwe Schwinn dürfte es gefallen haben.

Gelungener Eröffnungsrenntag

Die Bedingungen beim Mülheimer Saisonauftakt auf einer sehr gut besuchten Galopprennbahn hätten nicht besser sein können. Die Sonne strahlte, die Stimmung stimmte.  Marc Hübner, Vize-Präsident des Rennclub Mülheim: „Wir freuen uns sehr über den Publikumszuspruch heute. Ein herzliches Dankeschön an alle, die das hier möglich gemacht haben.“ 

Die nächste Veranstaltung auf der Mülheimer Galopprennbahn findet am Sonntag, den 7. April, statt.

14.03.2024 Galopp ist wieder top am Raffelberg

Das Warten hat ein Ende. Erstmals in 2024 öffnen sich am kommenden Sonntag die Startboxen auf der Mülheimer Galopprennbahn.

Es ist gleichzeitig die erste Veranstaltung auf Gras in Deutschland. Natürlich freut man sich beim Rennclub des Ruhrgebiet-Hippodroms über diese „Vorreiter“-Rolle. Die Vorbereitungen an der Mülheimer Akazienallee laufen auf Hochtouren. Dabei bietet der Veranstalter bei seiner ersten von sechs Jahresveranstaltungen neben den acht Prüfungen für die englischen Vollblüter auch wieder ein gewohnt buntes Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein. Einlass am Sonntag ist ab 10.00 Uhr, der erste Start erfolgt gegen 11.05 Uhr.

Der frühe Beginn der Saisoneröffnung ist längst kein Novum mehr, werden doch die ersten fünf Rennen live nach Frankreich übertragen. Dabei hofft man auch im Lager der lokalen Trainer Jean Pierre Carvalho, Axel Kleinkorres und Yasmin Almenräder auf den einen oder anderen Heimsieg. Dabei stellt Carvalho mit fünf Pferden das größte Mülheimer Kontingent, während die Kollegen jeweils zwei Pferde aufbieten. Kollegin Yasmin Almenräder, die noch am vergangenen Sonntag in Dortmund-Wambel mit dem sechsjährigen Wallach Nepalo den finalen Sieger der Wintersaison stellte, ist mit Nakota (Anna van den Troost) für denselben Besitzer, Pferdesportfotograf Marc Rühl (Bedburg), bei den Dreijährigen dabei, Trainer Jean Pierre Carvalho hofft auf Tramina (Sean Byrne). Demzufolge werden neun der angekündigten 59 Starter am heimischen Raffelberg trainiert.  

Dreijährige und Ausgleich II im Fokus

Im sportlichen Mittelpunkt steht gleich zu Beginn der Derbyjahrgang. Sechs dreijährige Hoffnungsträger stellen sich in der Eröffnungsprüfung dem Publikum vor. Dabei geben sich vor allen Dingen renommierte Trainer wie die Kölner Peter Schiergen (Lahzar Star) und Henk Grewe (Palladium) die Klinke in die Hand. Letztgenannter vertritt die Farben der vielköpfigen Besitzergemeinschaft Liberty Racing 2022. Die gewann unter anderem mit Fantastic Moon das Deutsche Derby im vergangenen Jahr. Auch der Krefelder Neutrainer Markus Klug sattelt mit Meer (Thore Hammer-Hansen) seinen ersten Saisonstarter, und das gleich mit Siegaussichten. Frühes Kommen lohnt sich also in jedem Fall.

Als größter Favorit des Tages reist der sechsjährige Hengst Best Lightning (Hugo Boutin) für seinen Trainer Andreas Suborics aus Köln nach Mülheim an der Ruhr. Ebenfalls beachtenswert sind die Ritte der Schweizer Amazone Sibylle Vogt. Sie steigt gleich fünfmal an diesem Tag in den Sattel. Lahzar Star, Northern Monarch, Star of Stars, Camiro und Semara sind durch die Bank Pferde, die man auf dem Zettel haben sollte. Im sportlich wertvollsten Rennen des Tages könnte Sandbahn-Seriensieger Energy Dragon mit Amateur-Rennreiterin Janina Boysen auch auf Gras eine prominente Rolle spielen.

Woody, Woody-Rufe auch in Mülheim

Bei Vorstandsmitglied Marc Hübner und seinem Team vom Rennclub Mülheim ist die Vorfreude jedenfalls groß. „Wenn die grüne Saison in Mülheim wieder los geht und auch der Wettergott hoffentlich mitspielt, blicken wir recht zuversichtlich Richtung Sonntag“. Und dann läuft da noch ein besonderes Pferd mit Namen Woody Wood für seinen Besitzer Marc Hübner. Der Kult-Galopper mit seinen fast 1.500 Facebook-Einträgen landete zuletzt bei seinem letzten Deutschlandstart Ende Dezember, allerdings auf Dortmunder Sand, einen 14-Längen-Erfolg. Für Spannung ist als gesorgt.

Galopptermine 2024 in Mülheim:

Sonntag, 17. März, Saisoneröffnung;  
Sonntag, 7. April; Frühjahrs-Renntag;
Sonntag, 14. Juli – BBAG Diana-Trial;
Samstag, 17. August Sommer-Renntag;
Sonntag, 6. Oktober – BBAG-Auktionsrennen;
Donnerstag, 26. Dezember – Weihnachtsrenntag.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Saisoneröffnung auf der Mülheimer Galopprennbahn, Akazienallee 82, Sonntag, 17. März 2024.
  • Veranstaltungsbeginn: 10.00 Uhr; 1. Start: 11.05 Uhr.
  • Acht Galopprennen mit Viererwette, im 5. Rennen des Tages warten 10.000 Euro garantierte Gewinnausschüttung auf den, respektive die glücklichen Gewinner.
  • Buntes Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein

10.03.2024: Mülheimer Wallach Nepalo siegt im finalen Rennen der Wintersaison bei den Galoppern

Yasmin Almenräder trainiert den erfolgreichen Sechsjährigen auf der Galopprennbahn am Raffelberg

Der sechsjährige Wallach Nepalo hat das letzte Rennen der Wintersaison 2023 / 2024 auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel gewonnen.

Doch der 1,6:1- Favorit in der mit 6.500 Euro Preisgeld dotierten Prüfung über 2.500m musste härter kämpfen als erwartet, um sich gegen den sich hartnäckig wehrenden Michigan State durchzusetzen. Am Ende lautete der Richterspruch: Kampf, eine halbe Länge.

„Nepalo hat immer seinen eigenen Kopf, aber am Ende hat er sich durchgesetzt“, sagte die belgische Siegreiterin Anna van den Trost. Und Trainer Yasmin Almenräder setzte schon das nächste Ziel für den Wallach im Besitz von Galoppsportfotograf Marc Rühl: „Nepalo soll in zwei Wochen in Düsseldorf starten, deshalb haben wir im Training vor dem heutigen Rennen auch nicht allzu viel mit ihm gemacht.“

09.02.2024: Fab Vision sorgt für eine Sensation

Erster Saisonsieg für den Mülheimer Trainer Jean-Pierre Carvalho.

Mit dem vierjährigen Fab Vision überraschte in der zweiten Tagesprüfung im belgischen Mons-Ghlin am Donnerstag ein Pferd aus Mülheim.

Der als längster Außenseiter an den Start gekommene Wallach kämpfte sich unter Jockey Stephane Breux im mit 6.000 Euro dotierten Prix Narcisse über 2.100 Meter bravourös nach Hause.

Auf Sieg zahlte der von Jean-Pierre Carvalho in Mülheim trainierte und im Besitz des Capricorn Stud stehende Fab Vision lukrative 22:1.

14.01.2024: Termine Galopprennbahn Mülheim 2024

Sonntag, 17. März, 10.30 Uhr, Saisoneröffnung;

Sonntag, 7. April, 10.30 Uhr;

Sonntag, 14. Juli, 10.30 Uhr, BBAG Diana-Trial;

Samstag, 17. August, 10.15 Uhr;

Sonntag, 6. Oktober, 13.00 Uhr, Stutenpreis der Ruhr;

Sonntag, 1. Dez., 11.30 Uhr, BBAG – Auktionsrennen;

Donnerstag, 26. Dez., 11.00 Uhr: Weihnachtsrenntag.

27.09.2023: Das Wettstar.de - Silberne Band der Ruhr feiert am Samstag ein Jubiläum.

Der Mülheim-Marathon der besonderen Art.

Die Galopprennbahn in Mülheim an der Ruhr gilt als Perle im Revier. Ihr Jahres-Highlight ist auch gleichzeitig ein Traditionstitel, der seit 2019 wieder am Raffelberg stattfindet, am kommenden Samstag bereits zum 80. Mal:  das rp Gruppe – Silberne Band der Ruhr (25.000 Euro Preisgeld, 5. Rennen um 16.05 Uhr). Mit einer Distanz von 4.000 Metern übt die Listenprüfung seit jeher eine besondere Anziehungskraft aus. Die Ruhrgebiets-Rennbahn veranstaltet am Samstag damit auch Deutschlands längstes Flachrennen und 10 Pferde geben sich in diesem Jahr die Ehre.

Dabei ist nahezu die gesamte heimische Elite der Marathonspezialisten vertreten, so zum Beispiel der Kölner Hengst Aff un zo, der noch zuletzt im Dortmunder St. Leger guter Dritter wurde. Der Schützling des Kölner Trainers Markus Klug besitzt dieses besondere Steher-Gen für lange Distanzen und hat zudem mit Andrasch Starke den besten deutschen Jockey aller Zeiten im Rennsattel. Den Kallisto-Sohn gilt es zu schlagen. Dabei ist die Schimmelstute Drawn to Dream nicht zu unterschätzen. Sie vertritt das Kölner Asterblüte-Quartier von Trainer Peter Schiergen und empfahl sich mit einem vierten Rang im Badener Zastrow Stutenpreis. Ihre Reiterin Sibylle Vogt weiß, wie sich ein Sieg im Silbernen Band der Ruhr anfühlt. Mit The Tiger 2020 und New Harzburg 2021 gelang es der Schweizerin zwei Mal eindrucksvoll.

Von den beiden Lokalmatadoren Extrabunt (Anna van den Troost) und Padre Palou (Jozef Bojko) aus dem Yasmin Almenräder-Quartier hat Erstgenannter auf dem Papier die besseren Aussichten. Der Stall Mandarin-Vertreter von Hans Bierkämper hat auf der Heimatbahn bereits imponierend gewonnen. Für Freunden von Außenseitern empfiehlt sich No more Bolero (René Piechulek) aus dem Kölner Formstall von Waldemar Hickst, der in der vergangenen Woche noch den Preis von Europa mit India in Köln gewann.

Die Galopprennbahn hat sich jedenfalls spätsommerlich herausgeputzt. Die Wetterprognosen stimmen ebenfalls und die Besucher erwartet ein gewohnt buntes Unterhaltungsprogram für Groß und Klein beim diesjährigen Silbernen Band der Ruhr – Renntag, bei dem die rp Gruppe und der Mülheimer Energieversorger medl in den Renntiteln prominent vertreten sind. Darüber hinaus macht auch das vielfältige kulinarische Angebot Lust auf einen Besuch der Familienrennbahn an der Ruhr. Nicht zu vergessen die beliebte Turf-Terrasse auf Zielhöhe, die selbstverständlich geöffnet hat.

 

Acht Rennen, 10.000 Euro in der Viererwette und zahlreiche Mülheimer Starter

Insgesamt finden acht Rennen ab 14.00 Uhr statt, darunter natürlich auch eine Viererwette mit einer Garantieauszahlung von 10.000 Euro (7. Rennen 17.15 Uhr). 10 Starter in dieser Prüfung versprechen zudem attraktive Quoten. Vallando (Jozef Bojko) für das Quartier von Axel Kleinkorres, sowie Manganelli (Anna van den Troost) und Valuable Vista (Nina Baltromei) unter der Regie von Yasmin Almenräder kommen für einen Heimsieg in Frage. Die Mülheimer Trainerin stellt auch das größte Lot aus den heimischen Ställen an diesem Tag mit 6 Startern, gefolgt von den Kollegen Axel Kleinkorres (4) und Marcel Weiß (1).

Schöne Geste des Veranstalters: Mit dem Christiane Langen-Gedächtnisrennen erinnern die Mülheimer zudem an ihr langjähriges Mitglied, das vor einigen Wochen im Alter von 73 Jahren verstorben war. Die Mülheimer Unternehmerin galt zu Lebzeiten nicht nur als glühende Anhängerin des Galopprennsports, sondern war auch als langjähriges Mitglied des Rennclubs seit Jahrzehnten für diesen tätig.

16.08.2023: Rennclub Mülheim e. V. trauert um Christiane Langen

Am gestrigen Dienstag verstarb unser Beiratsmitglied Christiane Langen im Alter von 73 Jahren nach langer Krankheit. Die Verstorbene hat den Mülheimer Galopprennsport und weit darüber hinaus mit geprägt. Ihr menschliches, soziales und karitatives Engagement bleibt unvergessen.

Sie war es, die das Transportunternehmen ihrer Eltern Hermann und Marlis Langen, die selbst im Rennsport große Persönlichkeiten waren, übernommen hatte.

Ursprünglich als Futtermittel- und Transportunternehmen gegründet, sorgten besonders die orangefarbenen Stinshoff-Transporter für einen hohen Wiedererkennungswert und stete Werbung für den Galopprennsport. Das Unternehmen wurde 2018 an Bernd-Robert Gossens verkauft.

Die Verstorbene hat sich auch als Besitzerin von Galopprennpferden einen Namen gemacht, besonders dem Hindernissport sehr war sie mit ihrer Familie sehr zugetan. Unvergessen in diesem Zusammenhang ist auch der Klassesteepler und Publikumsliebling Brave Boy.

Christiane Langen wurde vor wenigen Tagen noch in den Beirat des Rennclub Mülheim e. V. wiedergewählt. Sie hinterlässt nicht nur im Mülheimer Galopprennsport eine große menschliche Lücke und bleibt uns allen unvergessen.

09.08.2023: Dr. Michael Bergmann zum neuen Präsidenten gewählt

Mit personellen Veränderungen in den Führungsgremien stellt sich der Rennclub Mülheim an der Ruhr neu auf.

Auf einer Mitgliederversammlung am 9. August wählten die Mitglieder den Düsseldorfer Patentanwalt Dr. Michael Bergmann zum neuen Präsidenten. Bergmann hatte das Amt bereits kommissarisch ausgeübt, nachdem sich der bisherige Präsident Werner Krüger auf eigenen Wunsch zurückgezogen hatte.

Komplettiert wird der neue Vorstand durch die Vizepräsidenten Hans Bierkämper (Dortmund), Marc Hübner (Essen) und Bernd-Robert Gossens (Issum) sowie Trainer Marcel Weiß (Mülheim), der auf Marian Falk Weißmeier folgt.

Im Beirat wirken neu mit: Karl-Dieter Ellerbracke (Rödinghausen), Lutz Kramer (Dortmund) sowie Daniel Delius (Düsseldorf). Zum Beirat zählen ebenso wie bisher: Trainer Jean-Pierre Carvalho (Mülheim), Peter Beitz (Mülheim) sowie Christiane Langen (Mülheim).

Seit 2018 veranstaltet der neu konstituierte Rennclub Galopprennen am Raffelberg und erlebt einen stetigen Aufschwung. Aktuell werden rund 200 Vollblüter in der Mülheimer Trainingszentrale vorbereitet, die damit zu den größten in Deutschland zählt.

Die nächste Veranstaltung auf der Mülheimer Galopprennbahn findet am Samstag, 19. August, mit dem traditionellen Sparkassen-Renntag statt.

Der neue Vorstand des Rennclub Mülheim e.V.: von links Marc Hübner, Präsident Dr. Michael Bergmann, Hans Bierkämper, Bernd Gossens, Marcel Weiss

Rennclub Mülheim an der Ruhr e.V.

Akazienallee 82
45478 Mülheim a.d. Ruhr

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